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Textliste deutsch | textlist german
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{Titelanimation} MBC-FILMPRODUKTION
{Titel}
zeigt
{Titel}
einen Film
{Titel}
von einem Filmemacher
{Titel}
(Vorfilm)
{Titel}
Selbstportrait
mit Kronleuchter
Erzähler (MB): (off)
Dies ist die Notaufnahme des Immanuel-Kant-Krankenhauses in Berlin-Neukölln. Es ist kurz vor Mitternacht.
{Titeleinblendung} Immanuel-Kant-Krankenhaus, / Berlin-Neukölln, 23:52 Uhr
Erzähler (MB): (off)
Ein Patient ist gerade eingeliefert worden. Ein gewöhnlicher Fall, - für die Ärzte ein Fall wie andere auch. Aber die Polizei ist eingeschaltet und ein Heer von Detektiven und Reportern ist auf den Beinen.
OP-Schwester: Halt, für Sie ist hier Schluß. - Bitte keine Fotos, keine Bilder. - Halt! Nein.
Erzähler (MB): (off)
In einem berliner Filmstudio ist eine Katastrophe passiert. Sicher werden Sie in der morgigen Zeitung darüber lesen. - Radio und Fernsehen werden davon berichten. Denn Radio und Fernsehen, die Medien selbst sind in diesen Fall verwickelt.
{Titel} E.K.G.1.0.1
{Titel} das Selbstportrait eines
Filmemachers in öffentlichen
und künstlerischen Medien
Arzt: (off)
Ne, so hat das keinen Sinn.
Arzt:
Nochmal festhalten bitte, und einmal Dormikum 5ml - nochmal nachlegen..
{Titeleinblendung} Immanuel-Kant-Krankenhaus, / Berlin-Neukölln, 23:54 Uhr (+23:55 Uhr)
Erzähler (MB): (off)
In einem berliner Filmstudio ist eine Katastrophe passiert. - Radio und Fernsehen werden davon berichten. Denn - Radio und Fernsehen, die Medien selbst sind in diesen Fall verwickelt.
OP-Schwester: Tut mir leid, meine Damen und Herren, Sie dürfen hier nicht filmen. Bitte gehen Sie. - Nein. - Tut mir leid. Bitte gehen Sie. - Keine Fotos, keine Bilder. - Nein. - Es tut mir leid, nein das geht nicht.
Erzähler (MB): (off)
Bevor aber alles durch die Zeitungsschreiber aufgebauscht, verzerrt und verdreht wird, könnte ich mir vorstellen, daß Sie lieber den wahren Sachverhalt direkt kennenlernen wollen. - Auf dem OP-Tisch dieser Notaufnahme liegt ein junger Mann. Mit einer leichten Hirnblutung und schweren, inneren Verletzungen. - Keine bedeutende Persönlichkeit. Nur ein kleiner Filmemacher, der ein paar experimentelle Filme und ein paar zweitklassige Drehbücher gemacht hatte. - Der arme Phantast. - Er hatte sich immer die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gewünscht und als er sie endlich bekam, mußte er sie mit einem hohen Preis bezahlen.
Erzähler (MB): (off)
Drehen wir das Rad der Zeit um sechs Monate zurück, bis zu dem Tag, wo es begann. - Ich bewohnte ein möbliertes Zimmer im Zentrum der Stadt, und es ging mir nicht gerade gut. Ich hatte mit einem kleinen Exposé eine ziemlich große Filmförderung bekommen, wußte aber noch überhaupt nicht, wie ich mit dem Film anfangen sollte. - So saß ich da und quälte mich ab, originelle Anfänge zu erfinden.
Erzähler (MB): (off)
Aber es wollte mir nichts gelingen. Entweder waren die Anfänge nicht originell genug oder vielleicht auch zu originell.
MB: Ja, hallo?
Telfonistin: Der Westdeutsche Rundfunk, guten Tag. Moment, ich verbinde weiter.
TL: Hallo.
MB: Ja, Brynntrup hier, schön'n guten Tag.
TL: Ja, guten Tag, hier ist der Tim Lienhardt. Ich bin ein Fernsehjournalist aus Köln und ich kenne... kenn' deine Filme. Ich hab' ein paar davon gesehen, auf der Berlinale in den letzten Jahren, äh bin davon sehr beeindruckt und neugierig, dich kennenzulernen, um über dich ein Portrait zu machen für ein Kulturmagazin im WDR.
MB: Ah ja, - für's Fernsehen, ja?
TL: Für's Fernsehen ja. Es ist WDR Fernsehen in Köln, und da arbeite ich für und würde eben gerne ein Portrait über dich machen.
MB: Mhm, hört sich ja gut an. ähem. - Und wwwie soll das genau laufen?
TL: Ja, erstmal die Frage: Gab's denn schon Portraits über dich? Weil ich mach' natürlich ungern etwas, was es schon mehrfach gegeben hat.
MB: Nee, also gab's - gab's noch nicht.
TL: Hat noch keiner was über Dich gemacht.
MB: Nee-e
TL: Aha. Ist doch gut.
TL: Ja, ähm, wie das laufen soll. Ich würde sagen, ich komm dann einfach zu dir nach Berlin mit einem Team. ... irgendwo. Denke mal, daß du ... bei Dir zuhause in der Wohnung, ist mir eigentlich egal.
MB: Das ist gut, hier bei mir in der Wohnung, mhm.
TL: Und äh, ja und dann bauen wir uns da auf, sozusagen, stelln wir's Stativ auf, die Kamera drauf, ich setz mich daneben und werde dich dann interviewen.
MB: Ja, gut. ähm
TL: Das könn' wir machen?
MB: Könn' wir machen, ja.
TL: Ja, dann würd' ich sagen, ich melde mich nochmal. Ich bin öfter in Berlin.
MB: Okay. Wann soll denn das stattfinden?
TL: Jaaa, Also von mir aus sobald es geht.
MB: Ehem, gut, und wir hörn nochmal voneinander.
TL: Das wär toll.
MB: Alles klar. Ja, ich freu' mich.
TL: Okay, ich mich auch.
MB: Okay, tschüß.
TL: Ja, tschüssi.
Erzähler (MB): (off)
In diesem Moment hatte ich die Idee, wie mein Film anfangen sollte. Sie war vielleicht nicht die originellste Idee, aber auf jeden Fall gut genug, um damit - anzufangen.
{Titel}
drei Wochen später
MB:
Das Fernsehen kommt heute zu mir in die Wohnung,
und macht zum ersten Mal einen Beitrag über mich für's Deutsche Fernsehen.
Ich muß sagen: ich bin schon ziemlich nervös und aufgeregt
und hab' auch Kopfschmerzen...
Aber eins ist klar:
Wenn die mich filmen, dann film' ich die auch!
{Titel}
Wenn das Fernsehen mich filmt,
dann filme ich das Fernsehen!
MB: Hallo, guten Tag! Zwei Kameras laufen, ja?
TVT: Darf ich in die Kamera gucken oder nicht?
MB: Oh, das ist eine große Kamera!
MB: Geht da mal rein. - Ich denk, wir machen's da.
TL: ...alles wird gleich von Anfang an aufgezeichnet.
MB: Jaja, ok. Wunderbar. - Also alles hier ein bißchen beengt, aber...
{Titel}
Das Fernsehteam besucht den
Filmemacher in seiner Wohnung.
MB: ...das kriegen wir schon hin, ne!?
TVT: Das kriegen wir schon hin!
MB: Ok, super!
Erzähler (TL): (off)
Der Filmemacher bewohnte ein möbliertes Zimmer im Zentrum der Stadt, und quälte sich damit ab, originelle Anfänge zu erfinden.
Erzähler (TL): (off)
Der arme Phantast. - Er hatte sich immer die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gewünscht und als er sie endlich bekam, mußte er sie mit einem hohen Preis bezahlen.
MB: Jungs, der Kaffee ist fertig.
TL: Oh, das ist ja toll. Wir sind auch schon fertig.
MB: Ehecht?
TL: (off) Also von uns aus können wir gleich loslegen.
MB: Ja, meinetwegen. - Sitz' ich gut?
TVT: (off) Ja, doch. Das ist gut.
MB: Ok. - Läuft die schon?
TL: (off) Läuft die Kamera?
TVT: (off) Die läuft schon, ja.
TL: (off) Gut, dann können wir anfangen.
MB: ok.
TL: Michael, vielleicht zum Anfang 'nen kurzen Steckbrief. Geboren, Ausbildung, daß wir kurz wissen: Wer ist dieser Michael Brynntrup, rein biographisch.
MB: Anfangen, oh Gott, oh Gott. Immer dieses Anfangen. Also, -äh, - wo fängt man an?
TL: (off) Bei der Geburt.
MB: Bei der Geburt. - Geboren 1959 - vor immerhin schon 37 Jahren. Und -ähm- ...
MB: ...und dann ist das eigentlich so, hat sich das so entwickelt, daß ich dann einfach Filmemacher schließlich und endlich geworden bin.
Kameramann: (off) Kamera läuft!
TTV-Reporterin: (off) (räusper)
MB: (off) action!
{Einblendung} TTV {Logo}
TTV-Reporterin: Hier sind wir wieder, live direkt aus dem Immanuel-Kant-Krankenhaus in Berlin Neukölln. TTV vor Ort!
TTV-Reporterin: Die Operation dauert nun mittlerweile über eine Stunde. Das das so ist, -so vermuten die hier anwesenden Journalisten- läßt sich letztendlich nur auf die Heftigkeit und Schwere der Verletzung zurückführen. - Die Pressestelle war jedenfalls vom Krankenhaus bisher zu keiner öffentlichen Stellungnahme bereit.
{Einblendung} TTV2 Vor Ort
TTV-Reporterin: Wir versuchen nun mit einem der leitenden Ärzte direkt ins Gespräch zu kommen.
MB: mhm
TL: (off) Und Scham? - Hast Du Scham? Kennst Du Scham?
MB: Ja, mhm. - Ich muß mal kurz was anmerken, -also-
an dieser Stelle hat der Film sein dramaturgisches Loch.
-äh- Ich unterbreche jetzt mal für wenige Minuten -
melde mich aber sofort zurück, sobald der Film weitergeht.
MB: Ich fass' mich doch schön kurz, auch ja?
TL: (off) Nochmal zur Scham.
MB: Scham.
TL: (off) Ich denke schon, daß der Zuschauer aufgrund der Ausschnitte, die er jetzt von uns zu sehen bekommt, denkt: oh, das ist jetzt aber ganz schön schamlos und das auch bewundert vielleicht. Denke jetzt zum Beispiel an 'nen Ausschnitt wie in 'Statik der Eselsbrücken'. Da hast Du Dich gefilmt, schlafend mit auf- und abgehenden Erektionen, um's mal so zu nennen.
MB: Ja. Und das ist mir ganz klar, daß das Fernsehen natürlich gerade diese sensationsmäßigen Bilder rauspickt. Man muß schon sehen, daß solche Bilder in 'nem Zusammenhang von 'nem 20minütigem Film stehen, ja. Und mir ist es wirklich das Liebste, man zeigt diese Filme als Ganzes, ne. Ausschnitte lügen, ne.
TV-Sprecherin: (off) Lover in Badehose: Der Filmemacher Michael Brynntrup.
TV-Ansagerin: Der unabhängige Film hat ja für viele Fernsehzuschauer und Kinogänger manchmal so ein Geschmäckle von schwerverdaulicher Kost...
{Titeleinblendung} SAT.1 Regionalreport / Baden-Württemberg
TV-Ansagerin: ...oder sogar Schund. Aber diese kleinen Perlen der Leinwandkultur haben durchaus ihren Reiz und finden ein begeistertes Publikum.
{Titeleinblendung} Bericht: / Claus Hanischdörfer
Sprecher (CH): Zum ersten Mal flimmern in diesem Kino im neuen Stuttgarter Filmhaus die Perlen des unabhängigen Kinos über die Leinwand.
Sprecher (CH): Wieder bietet das Programm, wie jedes Jahr, einen Blick über die Grenzen der Kinokonventionen.
Sprecher (CH): Für Otto Normalzuschauer, der nur das alltägliche Pantoffelkino kennt, oft schwere Kost.
TTV-Reporterin: (off) {Ton-Einblende} daß die Operation ja erst eine Stunde dauert hier im Immanuel-Kant-Krankenhaus in Berlin-Neukölln. Können Sie schon weitere Erkenntnisse der Öffentlichkeit bekanntgeben? - Wie steht's um unseren Patienten?
{Titeleinblendung} Ausschnitt aus: / "E.K.G.1.0.1"
Arzt: Nun -äh- wir sind natürlich noch bei den Untersuchungen, wir können noch keine genaueren Angaben machen. Aber, ich bin sicher, daß wir in ein/zwei Stunden Näheres sagen können.
TTV-Reporterin: Erst in ein/zwei Stunden...{Ton-Abblende}
Sprecher (CH): Außer den Filmen gibt es mehrere Vorträge und Medienkunstausstellungen. Im Künstlerhaus hängen Bilder von Michael Brynntrup. Er ist Maler, Filmemacher und Fotograf.
{Titeleinblendung} Michael Brynntrup / Multimedia-Künstler
MB: Jedes Medium hat so seine speziellen Möglichkeiten und Eigenarten und da ... also darum ... mag ich in vielen arbeiten ... in vielen Medien arbeiten, weil alles hat sein Spezielles ... Besonderes.
Sprecher (CH): Auch die neuen elektronischen Medien halten zum ersten Mal Einzug beim Filmwinter.
CH: Ok., erste Frage mal 'n bißchen zu dem Projekt, - Herzsofort.Setzung. Erklär' mal, was hat es auf sich?
MB: Ja, das ist, huh, wo anfangen. Ich hab erzählt: ich bin weitschweifig. Also, jetzt.
CH: Jaja, gut!
MB: Also. Ja, kurz gesagt, ich hatte 'n Polaroid mal gemacht von mir und hab' das übermalt, wie man das so macht, womöglich beim Telefonieren, - dann hab' ich das aufbereitet, fotokopiert. Und dann hab' ich die Idee bekommen, da - oder überhaupt bemerkt, daß ja so nach und nach Generationen entstehen.Und -äh-, ja und dann hab' ich gedacht, das mach' ich jetzt zur Kunst und hab' dann also angefangen, also verschiedene Generationen in verschiedenen Medien so herzustellen. - Sooo ist dann das hier entstanden.
MB: Sooo ist dann das hier entstanden.
TV-Ansagerin: Na, ist doch mal was anderes.
{Titel} (nochmal von vorn)
{Titel} Selbstportrait
mit Kronleuchter
TTV-Reporterin: (off) Los! Halt' drauf, mitten drauf auf's Gesicht! Ich will alles, alles! - Fakten, Bilder! - Los! Halt' drauf! Halt' drauf! - Versau' mir nicht die Bilder! Schön nah rauf!
OP-Schwester: Vorsicht! - Halt, für Sie ist hier Schluß. Bitte keine Fotos, keine Bilder. - (Halt nein. Keine Fotos) Tut mir leid! - Halt, tut mir leid!
{Titeleinblendung} Immanuel-Kant-Krankenhaus, / Berlin-Neukölln, fünf vor zwölf
Krankenpfleger: (off) und rüberheben!
Arzt: (off) ähm - Können Sie mich hören? - Anästhesisten anrufen! - Wie ist der Druck?
Krankenpfleger: (off) 80 zu 40, - stark abfallend!
Arzt: Wir brauchen nachher gleich 'n CT. - Die Neurochirurgen bitte anrufen. - Und nochmal den Druck messen. - Der Druck nochmal bitte.
Krankenpfleger: (off) 60 zu 40, - fällt weiter!
OP-Schwester: (off) Intubation?
Arzt: (off) Hat glaub ich gar keinen Sinn. - Wir machen 'ne Sektio. - Und bitte einmal Suprarenin aufziehen! Gleich eine Ampulle spritzen. Und Ventanyl für die Narkose.
OP-Schwester: Okay.
Arzt: (off) Und -sag'mal- haben sich die Neurochirurgen eigentlich schon gemeldet?
OP-Schwester: (off) Nein, haben sie noch nicht.
OP-Schwester: (off) Dormicum, 5 auf 10 ml.
OP-Schwester: So, Sie werden gleich einschlafen, - stellen Sie sich ein schönes Bild vor. Vielleicht ein Gemälde, oder ein Blumenstrauß, oder eine schöne Landschaft. Oder denken Sie an einen schönen Film. - Sie werden sehen: so dramatisch ist das gar nicht. - So. - Jetzt zählen Sie ganz langsam bis zehn.
{Titel} E.K.G.1.0.1
{Titel} das Selbstportrait eines
Filmemachers in öffentlichen
und künstlerischen Medien
{Titel}
(Nachspiel)
{Titel}
Mein Schwulsein
als Auftragsarbeit
{Textmotiv}
Kurzschluss, das Magazin. - #74.
TV-Sprecherin: (off)
Kurzschluss, Kurzfilm. - Kurzschluss, das Magazin.
Das Cinema Gay ist besonders in den USA von Bedeutung. Aber mittlerweile gibt es auch in Europa regelmäßig Festivals, die sich dem schwulen und lesbischen Film widmen.
{Titel}
TV-X-perm.
{singsang}
arte
{Textmotiv}
Was heißt schon "schwuler Film"?
TV-Sprecherin: (off)
Michael Brynntrup arbeitet seit den frühen 80er Jahren im Bereich Kunst und Experimentalfilm. Was bedeutet es für ihn, ein schwuler Filmemacher zu sein?
MB:
Ich bin Michael Brynntrup, schwuler Filmemacher, aus Berlin.
{Titel}
Michael Brynntrup's
Schwules Selbstportrait
für arte
MB: (off)
Ich bin Michael Brynntrup, ein schwuler Filmemacher aus Berlin.
Also ich bin schwuler Filmemacher nicht, weil ich schwule Filme mache, - naja, schwule Filme mache ich auch, und ja: es gibt auch eine schwule Ästhetik, aber schwuler Filmemacher bin ich, weil ich schwul bin.
{Titel}
X-perm.
{singsang}
arte
{Titel}
Sie sahen einen Film von und mit,
- und über den Filmemacher selbst.
{Titel}
Allgemeinere Informationen
zu Film und Fernsehen entnehmen Sie
bitte den nachfolgenden Programmen.
{Titel} ENDE DES FILMS
{Titeleinblendung}
www.endedesfilms.de
Abkürzungen:
TL = Tim Lienhardt
CH = Claus Hanischdörfer
MB = Michael Brynntrup
TVT = TV-Team
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